Mit der Serie “X-Ray” zielt die Firma Revell auf zwei Modellbausparten ab:

Zum einen natürlich die Einsteiger, die abseits von Flugzeugen, Panzern, Schiffen oder Autos ein Plastikmodell zusammenbauen möchten und zum anderen auf den Einsatz in Schulen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen.

Beiden Zielgruppen wird einiges geboten: Vorlackierte Teile, die sich problemlos zusammenstecken lassen und für die also keine weiteren Materialien wie Werkzeug, Kleber und Farben angeschafft werden müssen – der ideale Einstieg also!

Dazu gibt es noch (hier wir dann der pädagogische Faden deutlich) ausführliche Informationen zu Anatomie und Funktion sowie zum Vorkommen und den Lebensräumen der jeweiligen Tiere – Lehrer können somit gleich “zwei Fliegen mit einer Klappe” schlagen: Die Kinder und Jugendlichen können erste Erfahrungen mit Modellbau sammeln und sich in kreativer Auseinandersetzung mit Werkstoffen üben und werden zugleich über die von ihnen gebauten Vorbilder informiert.

Unser Korrespondent (und Hubschrauberexperte) Florian Hölzel hat sich einmal den Bausatz “Frosch” näher angeschaut und berichtet im Folgenden von seinen Erfahrungen…2010 sah ich zum ersten mal die Revell-Reihe „X-RAY“. Die Steckmodelle sind recht authentisch an Originaltieren orientiert und ermöglichen einen Einblick in die Anatomie. Neben dem hier vorgestellten Frosch sind weitere Tiere im Handel erhältlich: Ein Weißer Hai, ein Krokodil und ein Pferd.

Neben den Tieren hat Revell mittlerweile auch noch einen halben menschlichen Körper und einen menschlichen Schädel auf den Markt gebracht. Desweiteren plant Revell noch eine Giraffe, einen Hund und sicherlich noch weitere Modelle dieses Jahr auf den Markt zu bringen.

Die Schachtel lässt auf den ersten Blick schon einen Einblick auf das Modell zu. Auf der Rückseite sind weitere Informationen über das Tier zu lesen:

Die Schachtelrückseite mit weiterführenden Informationen

Alle Teile sind farblich bedruckt und zum zusammenstecken gedacht.

Der Bausatzinhalt auf einen Blick

Jedem Modell liegt auch ein „Displayständer“ bei. Bei dem Hai ist dieser mit zwei klaren Stiften an der Platte zu befestigen, sodass es aussieht, als ob er schwimmt. Beim Frosch stellt man diesen nur auf die Platte, ohne ihn dort zu befestigen:

Hier wäre es vielleicht ratsam, den Frosch (z.Bsp. mit klar trocknendem Weißleim, festzukleben oder ihm gleich eine kleine natürliche Umgebung mit Materialien aus dem Eisenbahnzubehör zu verpassen.

Die Bauanleitung könnte ein bisschen verständlicher sein. Somit sollte ein Erwachsener dem Nachwuchs zur Seite stehen, da auch die Steckteile mit ein bisschen mehr Kraftaufwand zu verbauen sind.

Die Bauanleitung ist in DIN-A4 farbig gedruckt. Zu den Bauschritten gibt es zahlreiche Informationen zu den einzelnen Organen.


Der Lebensraum und die Vorkommen der Tiere werden durch Illustrationen verdeutlicht. Durch „Schnitte“ im Modell und die dazugehörigen Klarsichtteile kann man auch das fertige Modell von innen betrachten. Kinder lernen dadurch mehr über die Anatomie ihrer eventuellen Lieblingstiere. Diese Bausätze wären super für Aktionen wie etwa “Modellbau macht Schule” oder Modellbaukurse an einer VHS geeignet. Die Modelle können somit ideal als Unterrichtsmaterial genutzt werden.

 

Florian Hölzel, Kassel (Juni 2012)

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