Anfang 2012 hat die Firma Revell ihren 1:72er Tornado mit einem neuen Satz Naßschiebebilder in die Regale gebracht. Wir hatten das Modell bereits hier vorgestellt und unser Korrespondent Torsten Kreimeier, dem wir bereits die schöne Ju 88 zu verdanken haben, hat sich des Bausatzes angenommen. Lesen wir, was er daraus gezaubert hat…

Zum Vorbild: Zum zweiten Mal nahm das Aufklärungsgeschwader 51 “Immelmann” in 2011 mit einer volllackierten Maschine am “NATO TIGER MEET” teil und gewann, wie in 2009, den Preis für die beste Sonderlackierung. Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Nato Tiger Association wurde in 2011 ein Tigerdesign auf der Oberseite aufgetragen während ein Panther das Heckleitwerk verziert. (Angaben aus dem Bauplan)
Zum Bau gibt es nicht viel zu berichten. Das Modell lässt sich ohne größere Probleme direkt aus der Schachtel bauen. Etwas kniffelig ist allerdings der Schwenkmechanismus für die Tragflächen und das Höhenleitwerk. Hier muß man Vorsicht walten lassen, um nichts abzubrechen. Gleiches gilt für die Stationen der Aussenlasten, will man diese beweglich behalten. In der Nase sollen 10g Gewicht eingebaut werden, damit unser Modell nicht auf den “Hintern” fällt. Bei mir ist es wohl etwas mehr geworden, sicher ist sicher.
Hat man alles zusammen gebaut, geht es ans Lackieren. Hierbei habe ich die Farben von Revell verwendet. Es empfiehlt sich die Bereiche, die orange werden sollen, zuvor dünn mit weiß zu grundieren. Dadurch bekommt man ein schön leuchtendes Orange. Nach dem Lackieren wurde das Modell mit “Erdal” Fußbodenglänzer versiegelt, um die Abziehbilder aufzubringen. Für so ein kleines Flugzeug sind das dann doch eine ganze Menge und somit sollte man schon etwas Erfarung mit dem Verarbeiten von Decals haben.
Bei meinem Decalsatz stellte ich fest, das die weißen Flächen kleine “Löcher” haben, soll heißen sie sind nicht durchgängig weiß. Das recht große Decal Nummer 47 scheint etwas zu klein zu sein, ich habe es etwas vermittelt und denke, so gehts.
Nach dem alle Decals aufgebracht wurden, kam eine abschließende Schicht Bodenglänzer über das Modell. Auf eine Alterungen habe ich bei diesem Flugzeug bewußt verzichtet. Nachdem die letzten Kleinteile wie Fahrwerk usw angebracht wurden, stand dem Flug in die Vitrine nichts mehr im Wege, um dort als Blickfang zu dienen.

...und nochmals von unten mit ausgefahrenen Tragflächen - eine ebenso einfache wie clevere Mechanik macht´s möglich!
Torsten Kreimeier, Modellbaufreunde Lingen (März 2012)






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